A

M

M

HEIMEN

Über 16 Millionen Menschen in Deutschland machen in ihrer Freizeit Musik. In der Reihe HEIMEN begegnen die Musiker:innen von MAM einigen von ihnen, auf der Suche nach nach ungewöhnlichen musikalischen Begegnungen auf einer geteilten Bühne. HEIMEN lässt unterschiedliche Musikszenen aufeinandertreffen, die sich sonst nur selten begegnen: um mehr von der Differenz der anderen kennenzulernen, und zu entdecken, was sie in den Unterschieden vereint.

Gemeinsame Projektphasen mit regionalen Ensembles bilden die Basis für eine Auseinandersetzung mit ganz eigenen Arbeits- und Musizierweisen.Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Musiker:innen miteinander arbeiten können, deren musikalisches Denken auf verschiedenen Formen des Wissens, der Überlieferung und der Erfahrung beruht, Aufeinander treffen dabei verschiedene Auffassungen von Notation, Interpretation und Autorschaft, unterschiedliche soziale Funktionen von Musik und voneinander abweichende Vorstellungen davon, wie eine Probe, ein Konzert oder ein gemeinsamer künstlerischer Prozess gestaltet werden können.HEIMEN schafft einen barrierearmen Raum für das gegenseitige Zuhören und ungewöhnliche musikalische Begegnungen auf einer geteilten Bühne.

In gemeinsamen Konzerten spielen MAM.manufaktur für aktuelle musik und ein gastgebendes Ensemble Werke aus ihrem Repertoire und stellen diese ihrer stilistischen Bandbreite nebeneinander. Diese Konzerte sind eigentümlich, gespickt mit Brauchtum, Gebrauchsmusik und Neuer Musik: eine Begegnung auf Augenhöhe, ein musikalischer Zusammenschluss als Bekenntnis zur Gleichheit im Unterschiedlichen.

MAM.manufaktur für aktuelle musik lädt dazu Komponist:innen ein, die in ihrer jeweiligen Disziplin zur künstlerisch kompromisslosen Avantgarde gehören, in der Wahl ihrer Mittel jedoch gleichzeitig maximale Zugänglichkeit für Ausführende und Publikum garantieren. Sie konzipieren für jedes Ereignis ein neues Werk, das von beiden Konzertpartner:innen gemeinsam erarbeitet und präsentiert wird. Die Stücke präsentieren die Differenz der beteiligten Ensembles als Fundus unentbehrlicher Gegensätze, zwischen denen Kreativität dialektische Funken schlagen kann.

 

HEIMEN 1 – Oxana Omelchuk & Ye Olde Phoenix
22. Februar 2025, Hattingen

 

HEIMEN 2 – Karen Keyhani & Rêwîyan
29. Juni 2025, Köln

 

HEIMEN 3 – Michelle Lou & Brass Band Düren
28. September 2025, Düren

 

HEIMEN 4 – Michael Maierhof & Mandolinen- und Gitarrenorchester Dortmund
09. November 2025, Dortmund